Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sachbücher

Die Bullet Journal Methode, Ryder Carrol

Nicht ohne mein Bullet Journal: Wie ich gelernt habe, mich besser zu organisieren.

Mein Leben wurde bis vor kurzem dürftig zusammengehalten von Zetteln und To Do-Listen. #mentalload nennt man das, wenn du dir am liebsten ein Wegen-Überfüllung-geschlossen-Schild vors Hirn hängen würdest. Bei mir kam noch dazu, dass ich nicht gerade ordentlich bin, also hatte ich am Ende einen digitalen Familienkalender, über 70 digitale Notizen im Handy, eine Kladde für die Zettel der Kinder, weitere lose Zettel (im ganzen Haus verteilt) und mindestens drei oder vier Notizbücher (in meinen Handtaschen, also für immer verloren). Trotzdem war ich ständig in Sorge, irgend etwas zu vergessen. Auch die Sucherei nach Notizen wurde immer aufwändiger. Hatte ich mir dies oder das überhaupt notiert? Und wenn ja, wo? Letztes Jahr sah ich dann das Bullet Journal meiner Schwester. Und tat, was ich immer tat: Ich bestellte ein Buch. Deine externe Festplatte fürs Hirn. Die Bullet Journal Methode von Ryder Carroll ist eine einfache Methode, einen handschriftlichen Kalender zu führen, der gleichzeitig ein Allround-Notizbuch, ein Ziele- oder Projektplaner, dein Tagebuch oder eben das sein kann, was du daraus machst. Hört sich nach Aufwand an, …

Das Geschichtsbuch

Schöner schlau werden.

Nur, damit wir das gleich am Anfang geklärt haben: Ich bin echt ziemlich doof. Ich meine jetzt nicht doof im Sinne von unsympathisch, sondern dieses armselige, peinliche Schuldoof. Mathe? Passables Grundschulniveau. Geographie? Ganz bitter. Geschichte? Kein Kommentar. Deshalb bin ich auch vor Freude förmlich hochgehüpft, als ich DAS GESCHICHTSBUCH aus dem Dorling Kindersley Verlag entdeckt habe: Endlich mal einer, der sich auf mein Niveau herunter bequemt und ein kurzweiliges Buch anbietet, bei dem man keine Knoten im Gehirn bekommt. Große Ereignisse, einfach erklärt. Das Buch macht genau das, was draufsteht und zwar ziemlich perfekt: Komplizierte Zusammenhänge werden endlich so dargestellt, dass man sie häppchenweise und ohne Vorkenntnisse inhalieren kann. Also kann man einfach mal in der Kaffeepause in die Französische Revolution reingucken oder nachlesen, was Cäsar so zu Fall gebracht hat. Toll finde ich, dass dabei die treibenden Ideen und Persönlichkeiten im Vordergrund stehen, nicht Jahreszahlen oder schnöde Details: Geschichtliche Strömungen werden anschaulich in einen Zusammenhang gesetzt, so dass man Weltbewegendes mit einem Blick versteht. Auch das Design: 1 plus mit Sternchen. Der kurzweilige Inhalt …