Bücher
Schreibe einen Kommentar

Mal was Leichtes, oder: mein Ernährungswahnsinn.

Diät & Gesunde Ernährung

Albert Einsteins Definition von Wahnsinn war es, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Tja, seufze ich beim Blick auf den Stapel der Ernährungs- und Diätbücher, die ich besitze. Manche sehen besser aus als ich im Bikini. Und selbstverständlich kenne ich zu jedem Buch auch mindestens eine Erfolgsgeschichte – es ist nur nicht meine eigene. Denn ganz ehrlich:

Im Gewichtverlieren bin ich der totale Looser.

Früher war das alles kein Problem, mit dem Stress in der Agentur und so … und dann gingen diese scheiß hartnäckigen fünf Kilo einfach nicht mehr weg. Ja, fünf Kilo, wie süß, ich weiß.
Jetzt habe ich zusätzlich noch 5 Kilo Bücher. 5 Kilo Rosen wären irgendwie netter, denke ich. Die würden auch nicht so aus meinen Hüfthosen rausquellen.

Es gibt diese Momente, da weißt du einfach, dass du abnehmen willst.

Wenn Sätze über deine Figur auf einmal mit „Für dein Alter“ anfangen.
Wenn du deine Hüfthosen nicht nur verschenken, sondern verbrennen möchtest.
Wenn dein Lächeln in einer H&M-Umkleide noch verzerrter ist als der Spiegel.
Wenn du bei Facebook Bauchweg-Hosen angeboten bekommst (WTF?).

Trotzdem heißt das natürlich nicht, dass du ein paar einfache Schlüsse ziehst und dann das Richtige tust. Du bist schließlich kein Mann. DU glaubst daran, dass echte Liebe existiert und man selbstverständlich abnehmen kann, ohne Kalorien zu zählen. Du glaubst an Fasten-Wochenpläne, obwohl du nicht mal nach Rezept kochen kannst. Und an Märchen von Stoffwechseln, die einschlafen und geweckt werden wie Dornröschen. Leider endet mein Märchen eher mit: „Und wenn sie nicht zum Sport geht, jammert sie noch heute.“

Ob ich trotzdem einige Bücher empfehlen kann?

Klar, aber ich kann leider auch nichts daran ändern, dass es sie nicht im Dreierpack mit einem eisernen Willen und einem knackigen Personal Trainer gibt. Da musst du alleine durch. Oder quasi zusammen mit mir. Wir können uns ja dann beim Franzosen in der Südstadt treffen und darüber reden. Ich nehme die Camembert-Schnittchen und einen Crémant.

„Intuitiv abnehmen“, Elyse Resch & Evelyn Tribole

Fett (über 400 Seiten) und mit einer sehr klaren Mission: wieder zurück zum natürlichen Körpergefühl, indem man Diät-Zwänge im Kopf abstellt und wieder lernt intuitiv zu essen. Hab ich abgebrochen, obwohl ich es ganz interessant fand. Lohnt sich allein schon wegen der lustigen Namen so mancher Verhaltensweisen, die man sich angewöhnt hat.

„Goodbye Zucker“, Sarah Wilson  & „Zuckerfrei, die 40 Tage-Challenge“, Hannah Frey

Erstes sieht super aus (noch nie benutzt), zweites hat ansprechendere Rezepte (noch nie ausprobiert). Ich warte auf den Tag, an dem ich gleichzeitig die Lebensmittel zu Hause habe und Zeit habe, nach Rezept zu kochen. Keine Ahnung, wie andere das machen. Wie macht ihr das nur?

„Paleo-Diät für Einsteiger“, Elisabeth Lange

Mann, wie bin ich eigentlich darauf gekommen? Ich esse fast überhaupt kein Fleisch, und davon gibt es bei Paleo raue Mengen. Aber: Legendär leckere Kokos-Muffins und ein super Schoko-Nusskuchen! Alleine dafür Daumen hoch.

„Fett-Logik überwinden“, Dr. Nadja Herrmann

Nicht auf dem Foto, weil auf dem Kindle. Danke für dieses Buch. Es war das Einzige, das mich zum Abnehmen bewegt hat, weil ich angefangen habe ganz schnöde Kalorien zu zählen. Außerdem mag ich den Humor der Autorin, es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Alle anderen.

Ich möchte an dieser Stelle nichts mehr schreiben, weil es mir peinlich ist, wie viel Geld ich für Bücher ausgebe, die ich dann nicht lese und die kein Goethe sind. Also: Speckmantel des Schweigens und so … eure N.

TEILEN MIT:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.