Alle Artikel in: Neu

Wo du nicht bist, Anke Gebert

Die Liebe als Leitstern in dunkelsten Zeiten.

Wahnsinns-Roman aus dem Hause Pendragon nach einer wahren Begebenheit: Die KaDeWe-Verkäuferin Irma Weckmüller verliebt sich 1929 in den jüdischen Arzt Erich Bragenheim. Als die Nazis an die Macht kommen, stirbt nicht nur ihre Hoffnung auf eine baldige Hochzeit. Aber Irma gibt nicht auf …

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden, Genki Kawamura

Charmante Erzählung über das, was zählt.

Es gibt zu viele Sachen. Überall liegen sie herum. Manchmal fragt man sich, wie sie eigentlich alle dorthin gekommen sind, wo sie jetzt sind – und wer um alles in der Welt gesagt hat, dass wir sie wirklich brauchen. WENN man dann mal eine Sache wirklich braucht, ist sie oft unter so vielen anderen Sachen begraben, dass man sie nicht mehr findet. Selbst verloren gehen einem Sachen noch auf die Nerven.   Wie wäre es wohl, wenn alle diese Sachen verschwänden? Oder besser: die, die uns allen den Blick auf das Wichtige versperren, auf das Leben oder auf uns selbst? Das wäre ein ziemlich guter Deal. Nur leider ist dies nicht wirklich der Deal, den der junge Briefträger in Genki Kawamuras zauberhaftem Buch WENN ALLE KATZEN VON DER WELT VERSCHWÄNDEN mit dem Teufel macht. Ein Teufel im Hawaii-Hemd. Als ein japanischer Briefträger mit Dreißig erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat, lässt er sich auf einen ungewöhnlichen Pakt mit dem Teufel ein: Für jeden geschenkten Tag, den der Briefträger länger leben kann, darf …

Noch alle Zeit, Alexander Häusser

Von Deichen und Fjorden und Träumen und Freiheit.

Können andere einen darum bringen, das eigene Leben zu leben? Können sie Träume aufhalten wie der Mond die Gezeiten aufhalten könnte? Oder ist man schlicht immer selbst schuld, wenn man sein Glück nicht gleich mit beiden Händen packt und dafür alles andere, alle anderen loslässt? NOCH ALLE ZEIT von Alexander Häusser erzählt anhand zweier Menschen, die sich rein zufällig begegnen, wie befreiend, steinig, traurig oder berührend es sein kann, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen und so auch seine eigenen Konsequenzen zu erschaffen – und dass es allemal besser ist, mit diesen zu leben, als überhaupt nicht zu leben.  „Sie war krank. Eine Krankheit, für die es keinen Namen gab. Er nannte sie die Automatenkrankheit. Manchmal sprang sie an und funktionierte, als hätte man eine Münze eingeworfen. Und im Büro hatten sie wohl Kleingeld.“ Einer dieser Menschen ist Edvard, der nach dem Tod seiner Mutter vor vielen Fragen steht. Er hat sie nicht losgelassen, als der Vater damals wegging und starb. Als später das Glück vorbeikommt, hat Edvard schon alle Hände voll zu …