Monate: Januar 2020

Edgar Rai, Im Licht der Zeit

Großes Kopfkino.

Willkommen in den Goldenen Zwanzigern, als der Stummfilm den Heldentod stirbt und der deutsche Tonfilm geboren wird: DER BLAUE ENGEL macht Marlene Dietrich über Nacht unsterblich. Der Film ist Kult, der Roman dazu auch als Hörbuch, gesprochen von Schauspielerin Tessa Mittelstaedt, erste Klasse!

Melanie Raabe, Die Wälder

Vier Freunde und der böse Wolf.

„Der Anruf brachte alles zurück. Das Dorf und die Wälder. Das röteste Rot und das schwärzeste Schwarz.“ In ihrem neuen Thriller DIE WÄLDER bringt Melanie Raabe die Medizinerin Nina an die dunkelsten Abgründe ihrer Kindheit zurück: Ein Mädchen ist vor Jahren im Wald verschwunden. Keiner will es gesehen haben. Nur vier Kinder kommen der Wahrheit gefährlich nahe … Zur Story: Als Nina vom plötzlichen Tod ihres Schulfreundes Tim erfährt, ist sie völlig außer sich. Zumal Tim noch kurz vor seinem Ableben versucht hat, Nina zu erreichen. Hat er endlich das letzte Puzzleteil gefunden, um das Verschwinden seiner Schwester Gloria in seiner Kindheit aufzuklären? Dann trudelt auch noch einen Brief von Tim mit genauen Anweisungen ein, und Nina fackelt nicht lange: Sie macht sich auf den Weg in ihr Heimatdorf mitten im Wald, um an Tims Stelle die Wahrheit über Gloria herauszufinden – ausgerechnet mit dem Mann, den sie seit Kindertagen fürchtet. „Die Wälder, das bedeutet: kein Zurück mehr. Keine anderen Menschen mehr. Kein Handyempfang mehr. Die Wälder, das bedeutet: Ab jetzt bist du auf dich …

Ein_Jahr_Buchblog

Ein Jahr Buchblog. Eine Liebeserklärung.

Ich lehne mich zurück und denke nach. Vor genau einem Jahr habe ich den ersten Artikel auf Ninas Buchblog veröffentlicht, und wenn ich hier & heute beim ersten Kaffee Bilanz ziehe, dann wird mir eines klar: Der Blog hat mein Leben gerettet. Mein kreatives Leben, das früher zum Großteil aus Schreiben und Lachen und Stolzsein bestand und dann auf einmal gar nicht mehr.  Das Lesen und das Schreiben waren für mich von Anfang an zwei riesengroße Entdeckungen. Schon in der Grundschule habe ich mich gefühlt wie die absolute Superheldin, weil das, was da stand, auf einmal Sinn ergab. „Nein, Nina, nein“ waren die ersten Worte aus meinem Deutschbuch, die ich alleine lesen konnte. Die Nina aus dem Buch sollte nicht alleine über die Straße gehen. Die Nina mit der Nase im Buch war fasziniert. Das Lesen hat mich seitdem durch mein ganzes Leben begleitet. Es gab keinen Abend, keinen Morgen, keine Wartezeit, keinen Krankenhausaufenthalt, keinen Strandurlaub, keinen Sonntag, an dem ich nicht stundenlang gelesen habe. Lesen ist gute Isolation. Es blendet alle Probleme aus, und …